|
Die ersten reviews zu "Momentum"
sind online.
Im
Metalhammer (Print, Januar 2006)
vom 17.12.2006
Diese hoffnungsvolle deutsche Band,
die in dieser Besetzung seit 2002
zusammen spielt, legt mit MONUMENTUM
ein absolut ansprechendes Debüt vor.
Während der eröffnende Titel-Track
in bester Machine Head-Manier
abgeht, zeigt Sänger Patrick
Blättermann gleich im folgenden ‚Until
The Light Ends’ seine melodische
Seite und überrascht mit großer
Bandbreite. Zwischen extremen Shouts,
die irgendwo zwischen Machine Head,
Sepultura und Exhorder liegen, und
Gesang mit starkem Alice In
Chains-Einschlag ist alles dabei.
Respekt. Im weiteren Verlauf des
Albums feuert das Quartett fette
Riffs, Doublebass-Attacken und coole
Grooves aus der Box. Ein wenig gehen
Drown Inc. Über die volle Distanz
noch die zündenden Ideen aus, die
dafür sorgen könnten, dass mehr
Songs im Ohr bleiben, aber
grundsätzlich ist die eine
ansprechende erste Hörprobe, die
neugierig macht, wie sich diese Band
entwickeln wird.
Christian Kruse, 5/7 Punkte
Soundcheck Platz 11
Tom Angelripper von Sodom äußert
sich im Metalhammer über Drown
Incorporated:
„Schönes Brett, druckvolle, klare
Produktion, ein echter
Nackenbrecher"
Im
RockHard (Print, Heftnummer 224,
Januar 2006)
vom 17.12.2005
Modern-Trash mit Hardcore-Kante und
Grunge Einflüssen aus Düsseldorf.
Geprägt wird die groovebetonte Mucke
nicht zuletzt von Fronter Patrick
Blättermann, dessen Stärken vor
allem bei melodischen Gesangslinien
zum Tragen kommen. Dann klingt es in
den besten Momenten wie eine
Mischung aus Phil Anselmo und Layne
Staley. Überhaupt überzeugen DROWN
INC. Immer dann, wenn – wie in ‚Until
The Light Ends’, ‚Godsleep’ oder ‚Dead
Story’ – Aggression und Melancholie
aufeinander treffen und die
Einflüsse von Pantera und/oder
Machine Head auf der einen und Alice
In Chains auf der anderen Seite zu
sehr emotionalen Songs verschmelzen.
Geht es dagegen – wie in ‚Unwanted’
oder ‚Anti Love’ – vorzugsweise
straight bzw. Trash- und
Hardcorelastig zur Sache, klingt das
Ergebnis doch noch eher
austauschbar. Die guten Songs
überwiegen aber eindeutig.
Andreas Stappert………………………………………………………………………...7/10
Richterskala: Platz 36, 6,2 Punkte
Legacy (Print, Heftnummer 40,
06/2005, Dez./Jan.) vom 27.01.2006
Das Düsseldorfer Quartett DROWN
INCORPORATED legt mit „Momentum“
seinen Debüt Longplayer vor, der
ganz gut angeht. Von Beginn an
positioniert sich die Band zwischen
Acts wie Pantera, Machine Head,
Sepultura („Chaos A.D.“-Phase),
Konkhra und vielleicht Grope.
Einerseits gibt’s demnach spröde,
harte Trashklänge, doch andererseits
auch schwer groovende Midtempo-Parts,
die unweigerlich zum Bangen
einladen. Diese Zweigleisigkeit
sthet „Momentum“ gut zu Gesicht,
denn dadurch entseht zunächst ein
variables, unterhaltsames Album.Das
volle, kehlige Shouting von Sänger
Patrick stützt recht überzeugend den
etwas ausladenden Stil der
Düsseldorfer, die sich jederzeit
heavy und als ‚gestandene Metaller’
präsentieren. Über die volle
Spielzeit von 43 Minuten hinweg
wirkt sein Einsatz jedoch etwas zu
eindimensional und gleichförmig. Und
auch die Fähigkeiten der Musiker im
Bereich des Songwritings sind
begrenzt, denn spätestens nach der
Hälfte der elf Tracks beginnen DROWN
INC. sich merklich zu wiederholen.
Mittels der Integration gewisser
Grunge-Passagen (Alice in Chains,
Soundgarden) versucht die Gruppe
zwar für Variation zu sorgen und
ihren Stücken einen anderen
Charakter zu verleihen, jedoch
fruchtet dieses Bemühen kaum.
Immerhin ist „Momentum“ zu
attestieren, dass es sein massives
Heavy-Niveau von Beginn bis Ende
hält und eine homogene Einheit
bildet. DROWN INC. können letztlich
ein solides Debüt verbuchen, auf dem
sich aufbauen lässt. (AK)
8 Punkte
Prüfstand: Platz 50
Heavy (Print, Heftnummer 88, Februar
2006) vom 27.01.2006
Nu- oder Groove Metal, egal wie man
den Stil von DROWN INCORPORATED
bezeichnen mag, er ist eindeutig
nichts für Traditionalisten. Der
Düsseldorfer Vierer macht seine
Sache so gesehen nicht mal schlecht.
Mit markanten Riffs und Hüpfgrooves
zockt man sich ins Metalgehör,
allerdings weiß man schon nach dem
dritten, vierten Song wie die Band
agiert. Nichts Überraschendes, alles
bewegt sich in den Vorgaben dieses
Genres. Wuchtige Riffs, dumpfer
Growl-Gesang und wütende
Doublebassattacken prägen das Bild
des Elftrackers, dessen
Schwachpunkt, was nach mehreren
Durchgängen deutlich wird, der
Gesang ist. Bis zum fünften Track
wirkt das Material zudem etwas
sperrig, erst ab ‚Beyond Myself’
wirken die Songs ausgereifter,
flüssiger. Gerade ‚Take What’s Left’
oder das PANTERA-ähnliche ‚Mindfist’
wissen zu überzeugen. Der Rest ist
hörbar, aber nicht beeindruckend.
Ein eher fades Scheibchen.
Jürgen Tschammler (6 Punkte)
Redaktions-Check: Platz 36
Bei
Outlawtorn.at
vom 15.01.2006
Let freedom reign with a shotgun
blast
Angekündigt hat es sich schon lange,
doch jetzt liegt es endlich vor, das
Debütalbum von Drown Inc. "Momentum"
heißt das gute Teil, und eröffnet
als erster Release das neue Jahr.
Das Quartett aus dem Pott ist keine
unbekannte Größe, schließlich haben
sie schon zahlreiche Contests
gewonnen, Internet-Charts diktiert
und zahlreiche bekannte Bands als
Supportact begleitet. Nun also das
Debüt über TTS.
Nach kurzem Sample-Wirrwarr legt der
Titeltrack brutal los, und lässt die
Konkurrenz Staub schlucken.
Besonders bemerkenswert sind die
Vocals, bei denen ein True-Sänger
durch ein Tribal-Meer durchzukommen
versucht. Appropos, vor allem der
Refrain klingt nach feinstem
Sepultura/Ektomorf-Material. Auf
dieses wilde Statements folgt das
trashigere "Until The Light Ends",
zu dem es auch ein Video gibt.
Passend dazu gibt es vermehrt
melodische, hymnische Passagen, die
in "Anti Love" sinisterem Flüstern
weichen. Überhaupt wird hier ein
unheimlich dichter Wall fabriziert,
der einen Toxic Waltz vergessen
machen kann. Die Liebe zu Machine
Head wird immer wieder deutlich, so
auch in "Unwanted", das auch wieder
Sepultura-Riffs aufweist. Gerade
diese Mischung aus Trash, Tribal und
Riffwall (Pantera, anybody?) macht
dieses Album so spannend.
"Beyond Myself" brennt lange nach,
weil es nicht direkt in die
Offensive geht, sondern im
Midtempo-Bereich für Spannung sorgt,
und sich mit zunehmender Intensität
durch die Boxen wälzt. Mit über
sechs Minuten ist "Godsleep" der
verhältnismäßig epische Beitrag auf
"Momentum". Geschickt wird zwischen
melodischen und angriffslustigen
Parts hin- und hergesprungen, um
immer wieder von Neuem Höhepunkte zu
setzen. Dann aber gleich wieder die
Muskeln spielen lassen, mehr oder
weniger. "Billed" mischt auch
vermehrt Harmonien in den
Klangpotpourri, und kracht damit
recht amtlich. Das gilt auch für
"Take What's Left", das erst im
Refrain so richtg durchstartet, dann
aber keine Gefangenen nimmt.
Richtig schön heftig präsentiert "Dead
Story", das gleichzeitig noch einen
ganz ungewöhnlichen Part beinhaltet.
In eben jenem sorgen klare Vocals
für ein wenig Gothic-Atmosphäre, bis
dann ein mörderisches Solo das
Bang-Gen mobilisiert. Fast schon
Rock 'N' Roll-artig ist "Sad Sky",
das sich als wahres Groove-Monster
erweist. Und wenn man es am
wenigsten erwartet, wird das Tempo
rausgenommen, und eine eingängige
Passage umschmeichelt einen. Zum
Abschluss wird es mit "Mindfist"
noch einmal schnell und heftig,
regelrecht unnachgiebig zum
Abschluss. Bis zum Ende werden hier
die Nackenwirbel torpediert.
"Momentum" schafft das, woran so
viele Newcomer-Bands im
Metal-Bereich scheitern. Trotz
zahlreicher Referenzen bekannter
Bands, Machine Head, Pantera und
Sepultura sind nur einige wenige
davon, entsteht eine gewissige
Eigenständigkeit, die neben all den
angenehmen Referenzen für Spannung
sorgt. Das Niveau bleibt über die
gesamten 43 Minuten ansehnlich hoch,
und unterstreichen die
Vorschusslorbeeren, die Drown Inc.
erhalten haben. Es wäre verhext,
wenn diese Jungs am W:O:A die Meute
nicht mobilisieren könnten.
Bei
Metal-Inside.de
vom 21.01.2006
Zu DROWN INC. fiel mir beim besten
Willen keine gescheite Einleitung
ein, also nehmen wir die nackten
Fakten: aus Düsseldorf stammend,
seit 2002 zusammen aktiv und jetzt
„Momentum“ veröffentlicht. Elf
Tracks modernen Thrash Metals, der
sich um Vergleiche mit MACHINE HEAD
und SEPULTURA nicht drücken kann.
Besonders markant ist Sänger
Patrick, der für mich die MACHINE
HEAD-Vergleiche allein rechtfertigen
würde, auch wenn er einen Nuance
rauher klingt als Rob Flynn. Richtig
gut klingt es, wenn Patrick sich in
cleanen Parts versucht („Billed“),
das sollten DROWN INC. auf jeden
Fall häufiger einsetzen. Aber auch
bei den aggressiven Parts kann er,
wie auch der Rest der Band, voll
überzeugen. Die Songs gehen gut ins
Blut, gleichzeitig aber nicht so gut
ins Ohr. Soll heißen: richtige Hits
haben DROWN INC. noch nicht, aber
die werden kommen, wenn die
Düsseldorfer auf dem Nivau von
„Momentum“ aufbauen. Bis dahin kann
man die abwechslungsreichen Neo
Thrash-Attacken auf sich wirken
lassen und sich zum Kauf einer
ziemlich guten deutschen Paltte
gratulieren. (lh)
Bei
Metalnews.de
vom 04.01.2006
Mit Drown Inc. beschert uns das
junge Jahr 2006 gleich eine ganz
große Überraschung: aus NRWs schöner
Landeshauptstadt Düsseldorf planiert
uns der Vierer ein Debutalbum in die
Gehörschleife, das stilistisch weder
rein im Neo-Thrash, noch im Modern
Metal oder gar im Core anzusiedeln
ist, sehr erfrischendend und
eigenständig zwischen allen
genannten Genregrenzen seine eigene
kleine Nische gefunden hat und
dennoch deutlich die ganz Großen des
Geschäfts hochleben lässt.
Dass Drown Inc. in ihrer Jugend sehr
aufmerksam Machine Head und Pantera
gehört haben, hätte dabei im
Handzettel gar nicht extra erwähnt
werden müssen, denn dies wird über
die gesamten 43 Minuten nur allzu
deutlich. Ultrafette Gitarrenriffs,
ein Groove, der einem die Plomben
selbst aus dem stärksten Gebiss
zieht, gefühlsbetonte Passagen und
sehr atmosphärische Breaks bestimmen
das Gesamtbild, in welchem vor allem
Frontmann Patrick mit seiner
unglaublich variablen Stimme eine
Schlüsselposition einnimmt. So
singt, spricht, brüllt, schreit und
faucht er seine Lyrics in einer
derartigen Glaubwürdigkeit zwischen
Hass, Aggression und
Nachdenklichkeit heraus, die selbst
ein Rob Flynn nicht mehr sehr viel
besser hinbekommen hätte. Trotzdem
klingen Drown Inc. nicht im
Geringsten wie ein billiger
Abklatsch, sondern bereichern das
Songwriting ihrer Vorbilder noch um
diverse neumetallische (um die
Bezeichnung Nu Metal zu vermeiden,
mit der man der Band definitiv
Unrecht tun würde) Soundspielereien
und teils sogar hardcorige
Ausbrüche. Besonders erwähnt seien
dabei vor allem der Track „Take
What's Left“, welcher alle Stärken
der Band stimmlich sowie
dramaturgisch vereint, das
abwechslungsreiche Riff-Brecheisen „Dead
Story“, die rhythmisch an Dave
Lombardos Grip Inc. erinnernden
Groovemonster „Until The Light Ends”
und „Billed”, sowie die
Hardcore-Prügelorgie „Unwanted“, die
praktisch nach Pogo schreit wie ein
gewisser Olli K., wenn seine Abwehr
wieder Mist gebaut hat.
Natürlich ist auch nicht alles Gold,
was glänzt, und so hätte man sich
eher weniger interessante Nummern
wie „Anti Love“ und die beiden
Lowtempo-Stücke „Beyond Myself“ und
„Godsleep“ auch sparen können. Doch
bleiben unterm Strich acht
überwiegend sehr geile Nummern über,
die das Blut eines jeden
Neo-Thrashers deftig in Wallung
bringen sollten.
Drown Inc. arrangieren
grooveorientiert, abwechslungsreich
und mit der richtigen Mischung
zwischen Aggression und Emotion,
basierend auf treibenden Rhythmen
und fettesten Riffwänden. Die Essenz
ist eine Verschmelzung zwischen dem
frühen Modern Thrash der beginnenden
90er und sehr neuzeitlichen
Elementen des Heavy Metals, was
sicher einigen Traditionalisten am
Ende wieder zu modern sein wird –
doch würden diese sicher in ihre
Nieten beissen wenn sie wüssten, was
sie verpassen. Fette 5,5 Punkte für
ein fettes Album!
sherry
Bei
Necroweb.de
vom
02.01.2006
Erinnert ihr euch noch an die
Zeiten, in denen Bands wie Pantera
und Machine Head die harte Musikwelt
beherrscht haben? Die Musik von
Drown Inc. weist genau die Attribute
auf, die uns an Crossover / Hardcore
Bands wie den oben genannten so gut
gefallen: treibende Beats, groovige
Gitarren und Vocals, die sowohl
aggressiv als auch eingängig
klingen. Musik, die aus voller
Überzeugung und aus tiefstem Herzen
gespielt wird. Drown Inc. sind mit
Grössen wie Pantera und Machine Head
aufgewachsen. Diese Bands, und
neuere wie Disturbed, haben den
Sound von Drown Inc. beeinflusst.
Ende 2002 vom Label TTS Media unter
Vertrag genommen, veröffentlichen
die Jungs nun mit "Momentum" ihr
Debüt. Zeitgleich mit dem Album wird
auch ein Videoclip zum Song "Until
The Lights Ends" erscheinen. Drown
Inc. sehen sich klar als Liveband,
und versuchen live ihre Musik mit
maximaler Intensität zu
präsentieren.
Diese Intensität überträgt sich
schon beim Durchhören der CD auf den
Hörer. Alle Songs sind im Midtempo
gehalten und verfügen über eine
gehörige Portion Aggressivität.
Schnellere Parts dürfen natürlich
auch nicht fehlen. Die perfekte
Mischung zwischen Midtempo und
schnellen Parts zeigt uns der Song "Unwanted".
Hier werden wir auch Zeuge von
Growls, die mit beinahe balladesken
Einschüben gepaart sind.
Drown Inc. klingen zwar modern,
heben sich aber glücklicherweise vom
Brei der immer neu aus dem Boden
spriessenden Nu-Metal-Bands ab, und
lassen alte Crossover / Hardcore
Zeiten aufleben. Mit "Momentum"
haben die Jungs ein Album
geschaffen, welches Freunde des
Crossovers / Hardcores mehr als
begeistern dürfte.
Anspieltipps: Unwanted, Godsleep
Bei
Amboss-Mag.de
vom 23.12.2005
Laut Info sind die Jungs
aufgewachsen mit Bands wie Machine
Head, Alice in Chains, Pantera,
Sepultura und Disturbed. Und genau
das bekommt man auf dieser Scheibe,
lecker zubereitet, auch serviert.
Die sehr gut produzierten Songs
knallen wirklich wie ein Cocktail
aus Pantera und Machine Head aus den
Boxen. In den ruhigeren Phasen
kommen die Alternative-Einflüsse
ebenfalls deutlich zum Tragen. Es
wechseln sich krachige Nackenbrecher
mit ruhigeren, intensiven Stücken ab
und sorgen somit für eine gelungene
Mischung. Knallersong der CD ist für
mich "Unwanted": startet punkig,
groovt dann wie Sau und der
melodiöse Refrain ist ein
Volltreffer. Affengeil. Der Sänger
klingt wie Phil Anselmo und Robert
Flynn in einer Person und macht
seine Sache extrem gut und die
restliche Band versteht ihr Handwerk
ebenfalls einwandfrei. Eine feine
Scheibe, mit der man sich ruhig
beschäftigen sollte. Auf der
Webseite www.drowninc.de kann man in
zwei Songs reinhören. (chris)
Bei
Dronevil.de
vom 23.12.2005
Mit der 2Track Promo CD wurde
Momentum bereits für Anfang 2005
angekündigt. Nun ist das Jahr bald
rum und die CD ist endlich fertig.
Am 2. Januar steht das lang
erwartete Teil in den Läden. Stellt
sich nur die Frage wie lange, denn
ein solch energiegeladenes Teil
dürfte weggehen, wie die berühmten
warmen Semmel. Drown Inc. bringen
die Sache direkt auf dem Punkt und
agieren sehr brachial. Was aus den
zwei Songs der Promo schon zu
erwarten war ist in Erfüllung
gegangen. Die Mischung aus Pantera,
Sepultura und Machine Head hat
durchaus ihre Reize. Gerade wo man
mit ansehen muss, dass genannten
Bands nichts nennenswertes mehr auf
die Beine stellen (Ruhe in Frieden
Dimebag) kommt
“Momentum“ gerade recht um mal
gehörig arschzutreten. Die Songs
sind durchweg auf einem Level und
kommen äußerst pur und ehrlich
rüber. Auch wenn man stilistisch
keine neuen Pfade betritt, so ist es
doch bemerkenswert was Drown Inc.
aus der ganzen Sache machen und
dabei nicht als überflüssige Kopie
wirken. Neben dem äußerst fettem
Groove und der dynamischen
Gitarrenarbeit gibt auch Sänger
Patrik Blättermann eine sehr
variable Vorstellung zum Besten. Die
Band scheint nicht nur darauf
bedacht zu sein das Aggressionslevel
auf Biegen und Brechen hoch zu
halten, sondern bietet dem Hörer mit
cleanen Vocals, ruhigeren Passagen
und netten Bassbreaks immer wieder
interessante Kontraste. Es macht
einfach Spass der Scheibe zuzuhören
und sich mitreißen zu lassen. Wer
sich “Momentum“ entgehen lässt ist
selber Schuld. Vor Allem Fans der
genannten Bands können hier
bedenkenlos zugreifen. Bleibt nur zu
hoffen, dass Drown Inc. bald
ausgiebig auf Tour gehen. 8,5 von 10
Punkten (Rühl2.0)
Bei
Bright Eyes.de
vom 19.12.2005
Unsere Freunde aus Düsseldorf haben
nach mehreren in Eigenregie
veröffentlichten EPs und
Mini-Scheiben (immerhin 4 wurden bei
uns schon besprochen), endlich einen
Labeldeal am Start, der nun auch
eine Longplay-Scheibe ermöglicht.
Wünschen wir, dass die Firma die
Groove-Maschine auch entsprechend
vermarkten kann! DROWN INC. (früher
firmierten die Jungs unter DROWN,
benannten sich wegen einer Ami-Band
aber um) bieten das, was wir von
ihnen kennen – Groove-orientierten,
rifflastigen modernen Metal, der
weder Hardcore, noch Metalcore oder
reinrassiger Metal ist, sondern sich
frech zwischen allen Stilrichtungen
durchmogelt. Nummern wie der Opener
„Monumentum“ oder der Rauswerfer „Mindfist“
(war auch schon auf der „The Scare
Behind“-EP vertreten) klingen zwar
sehr stark nach Prong,
Groove-Monster wie „Until The Light
Ends“ oder „Take What’s Left“
versuchen sich aber von den üblichen
Schemata zu lösen. DROWN INC. hauen
aber nicht nur auf die Glocke wie
Machine Head – an die man ab und zu
auch erinnert – sondern werken auch
mit Laut-Leise-Dynamics wie in „Beyond
Myself“ oder addieren auch mal einen
latent Isis-lastigen Part bzw.
atmosphärische Breaks. Der Sänger
Patrick darf mit seiner variablen
Stimme durchaus als Aktivposten
gewertet werden, der die Band nach
vorne bringen dürfte. Auch wenn ich
einen absoluten Überflieger für die
Ewigkeit vermisse, so sind DROWN
INC. eine Truppe mit Potenzial und
Perspektive, die sich für Fans von
Prong, Machine Head oder auch
Godsmack anbieten sollte, zumal die
Jungs auch live abräumen. Besucht
auch
www.drowninc.de.
10 von 13 Augen
Oliver Vollmer
Bei
LauT.de
vom 16.12.2005
So langsam wurde
es Zeit, dass einem Label
auffällt, was da im deutschen
Underground vor sich hin
brodelt.
Drown Inc. sind schon seit Mitte
der 90er unterwegs und haben -
in unterschiedlichen Besetzungen
- einige gute Demos auf den
Markt gebracht.
Zuletzt ist mir die Band im
Rahmen der "First
Impact"-Scheibe untergekommen,
auf der sie mit zwei Songs
vertreten sind. "Sad Sky" hat es
auch auf das Debüt geschafft und
fügt sich in das starke Material
bestens ein. Doch fangen wir
vorne an. Da hämmern uns die
Jungs direkt den Titeltrack um
die Ohren. Shouter Patrick
scheint sich sehr an Phil
Anselmo zu orientieren, doch
musikalisch ist der Vergleich
mit
Godsmack und ihrem Power
Rock passender.
Der mehrstimmige Gesang in "Until
The Light Ends" geht ein wenig in
die
Alice In Chains-Ecke und zeig,
wie variabel Drown Inc. zur Sache
gehen können. Patrick macht aber
nicht nur dem ehemaligen
Pantera-Shouter Konkurrenz,
sondern schreit auch ähnlich sick
wie Disbeliefs Jagger. Während "Anti
Love" ähnlich wie "Take What's Left"
eine Spur zu sehr nach
Nu Metal klingt, könnte "Unwanted"
fast schon aus der Feder von Robb
Flynn stammen und geht mächtig ab.
Vor allem im Chorus, wenn Patrick
etwas melodischer zu Werke geht,
erinnert die Nummer an alte
Machine Head-Stücke.
"Beyond Myself" setzt - ganz in
Stile der letzten Disbelief - auf
offene Akkorde und simple, fast
schon eintönige Riffs. Das ist
sicher nicht der beste Track das
Albums, aber auch kein Totalausfall.
"Godsleep" baut einmal mehr auf
mehrstimmigen Gesang und kommt fast
an die Atmosphäre von Alice In
Chains heran, wobei auch leichte
Crowbar-Vibes spürbar sind. Mit
"Billed" und dem bereits erwähnten "Sad
Sky" kommen noch einmal zwei
richtige Kraftpakete zum Vorschein.
"Dead Story" ist auch nicht ohne und
lässt immer wieder ein paar Melodien
aufblitzen, die dem Quartett gut zu
Gesicht stehen.
"Mindfist" bildet einen würdigen
Abschluss für ein wahrlich starkes
Debüt Album. Ich bin gespannt, ob
die Düsseldorfer nicht nächstes Jahr
auch auf dem ein oder anderen
Festival auftauchen.
Bei
Metal-Shock.de
vom 15.12.2005
Die Düsseldorfer Combo Drown Inc.
sind im Underground schon lange
nicht mehr ganz unbekannt. Auch wenn
die Band in den letzten Jahren immer
schwer mit dem Line-Up zu kämpfen
hatte, sind sie ihrem groovigen
harten Sound treu geblieben. Nach
zahlreichen Demos haben es die
Urgründer Michael Rutta - Drums und
Thomas Presch - Bass geschafft bei
TTS Media Music ein festes Label im
Rücken zu haben. Drown Inc. sind mit
Bands wie Machine Head, Alice in
Chains, Sepultura, Pantera und
Disturbed aufgewachsen. Wenn ihr all
diese Bands in einen Mixer gebt und
das ganze ne Minute rührt und gut 5
Minuten ziehen lasst - kann man sich
vielleicht ungefähr vorstellen
welchen harten Soundcharakter Drown
Inc. mit ihrem Debütalbum "Momentum"
vorzuweisen haben. Drown Inc. kann
man nicht direkt beschreiben – es
ist keine Schuppladen Band. Sie
spielen ihren eigenes Ding - mit dem
Opener "Momentum" fangen direkt die
Nackenmuskel an zu Zucken und die
Füße im gleichen Takt an zu wippen.
Mit Songs wie "Until the Light Ends"
oder "Godsleep" geht es etwas
ruhiger zu. So oft wie ich das Album
auch schon gehört habe, weißt für
mich persönlich "Momentum" keinen
Ausfall vor. Man kann diesem
Debütalbum einfach nicht widerstehen
- oder besagt gesagt nur
"Gratulieren". Die Düsseldorfer
beweisen ein beachtliches
technisches und musikalisches Niveau
und brauchen sich vor großen Bands
oder Bühnen nicht verstecken. Eine
Träne im Auge habe ich allerdings,
dass Oliver Albrecht - Vocals im
Jahre 2000 wegen einem schweren
Verkehrsunfall ums leben kam. Oliver
Albrecht war ein erstklassiger
Shouter mit harten Vocals wo jetzt
Shouter Patrick Blättermann im nicht
ganz das Wasser reichen kann. Oliver
Albrecht wird für alle Fans wie Bon
Scott oder Cliff Burton einfach
unvergessen bleiben. Auf der
Bandhomepage gibt es sehr viele
Infos über die Band, sowie
kostenlose Samples zum reinhören.
Bewertung: 5 von 6 Punkte
Bei
Evilized.de
vom 13.12.2005
Drown Inc. steht für eine recht
frische Mischung aus modernem Metal
und Thrash. Die Band fährt eine
starke Retroschiene in Richtung alte
Machine Head, alte Sepultura und
Konsorten. Die Kompositionen sind
primär auf Groove abgestimmt, werden
aber durch ruhigere Parts und
gelegentliche Ausbrüche, gelungen
aufgewertet. Akzente setzt die Band
weniger musikalisch, sondern eher
durch die unglaubliche
Ausdruckskraft des Sängers Patrick.
Der erinnert mich abwechselnd an
Pantera, Crowbar, Sepultura/Soulfly
und noch diverse andere sehr
charismatische Vokalkünstler und
steht denen in wirklich Nichts nach.
Der einzige Wehmutstropfen für mich
ist, dass die Songs von der
instrumentalen Seite, leider etwas
zu unspektakulär sind. Hier wird auf
treibenden Groove und soliden
banggerechten Rhythmus gesetzt. Im
ersten Moment wird der Hörer sowieso
von der soliden Stimmleistung in
Beschlag genommen und hört nichts
anderes. Aber nach dem einen oder
anderem Hördurchgang entpuppen sich
die Kompositionen als sehr solide
Kost. Leider aber auch nicht mehr
als das. Die Riffs sind meist
gesichtslos, unspannend und
plätschern ohne Haltepunkte im Kopf
durch. Was letztendlich bleibt, ist
eine starke CD, die aber nur erahnen
lässt, was die Band leisten könnte.
Ich gehe nicht davon aus, dass die
Jungs ihr Potential hinreichend
ausgeschöpft haben und würde mich
freuen, wenn auf der nächsten CD
noch etwas härter an den Songs
gefeilt würde. Im Moment lebt die
Langrille wirklich eher vom Gesang
und vom Groove, nicht von starken
Riffs oder Arrangements. Zum
Reinhören empfehle ich „Unwanted“
oder „Godsleep“.
Bewertung: 7 von 10 Punkte
Bei
Metalglory.de
vom 06.12.05
Bei Einfuhr
dieser Scheibe
fühlt man sich
zwangsläufig für
ca. 10 Jahre in
eine Zeit zurück
versetzt, in der
Bands wie ALICE
IN CHAINS,
CROWBAR, DOWN
und PANTERA
große Erfolge
feierten.
Ausgestattet mit
einem Sänger,
dessen Stimme
der von Phil
Anselmo recht
ähnlich ist,
fahren DROWN
INC. eher selten
ein
PANTERA-mäßiges
Nu-Thrash-Brett
auf. Vielmehr
hält sich ein
Großteil des
Materials im
Midtempobereich
und weiß
vorwiegend mit
Groove,
Atmosphäre und
Rhythmus zu
gefallen. Die
nur partiell
auftretenden
Wutausbrüche
kommen folglich
sehr kraftvoll
und können
dadurch ihre
volle Wirkung
entfalten.
Auch haben DROWN
INC. den
Nu-Metal noch
ziemlich
aufmerksam
verfolgt. So
wird das
Material
zeitweise mit
Sounds der Marke
GODSMACK,
SEVENDUST oder
SOULFLY
aufgepeppt.
Trotz
Assoziationsflut
muss man aber
deutlich sagen,
dass die Scheibe
sehr
professionell
klingt. Man
merkt der Band
einfach an, wie
viel Schweiß und
Herzblut bereits
in selbige
geflossen ist.
Leider schaffen
es DROWN INC.
nur mit drei der
elf vertretenen
Songs bei mir
ein wohliges
Gefühl in der
Magengegend zu
erzeugen. Womit
wir bei den
Anspieltipps
wären: Das mit
einem schönen,
melancholischen
Refrain
ausgestattete „Unwanted“,
das schleppende,
southern-rockige
„Godsleep“ und
das durch die
tiefe Stimme von
Sänger Patrick
manchmal an Pete
Steele
erinnernde „Dead
Story“ sind für
mich die
Highlights der
Platte.
6.0 Punkte
(Überdurchschnittlich)
von Schneider
Bei
Powermetal.de
vom 26.11.05
DROWN INC. haben
in der
Vergangenheit
anscheinend sehr
oft MACHINE HEAD
und PANTERA
gehört und auch
ab und zu die
Fühler in
Richtung
Hardcore
ausgestreckt.
Denn eine genaue
Mischung aus den
beiden
Modern-Thrash-Größen
und dem
klassischen
Sound aus Boston
ist auf dem
neuen Album "Momentum"
herausgekommen,
wobei ich zudem
noch den Namen
CORROSION OF
CONFORMITY ins
Rennen schicken
will, denn wegen
der sehr rockig
eingestellten
Gitarren
erinnern DROWN
INC. auch
manchmal an
Pepper Keenan
und seine
Mannen.
Das Ergebnis
klingt
allerdings sehr
rau und hat
gerade mit den
modernen
Produktionen von
MACHINE HEAD
nicht sonderlich
viel am Hut.
Trotz fetter
Riffwand und
monströsen
Grooves hat man
sich
diesbezüglich
stark
zurückgehalten
und die dreckige
Underground-Attitüde
beibehalten, was
sich schließlich
auch als richtig
herausstellt,
denn so kann die
Band sofort
beweisen, dass
sie keine
Effekte nötig
hat, um diesen
Soundwall zu
kreieren.
In Sachen
Songwriting
sieht es indes
nicht immer ganz
so rosig aus,
denn irgendwo in
der Mitte von "Monumentum"
gehen der Band
die zündenden
Ideen aus. FEAR
FACTORY-Stampfgitarren
in 'Godsleep'
und
unspektakuläre
Riffs in 'Beyond
Myself' nehmen
zwischenzeitlich
die Luft raus
und stoppen die
anfängliche
Euphorie
kurzzeitig. Doch
schneller als
befürchtet kann
sich die Band
wieder von
diesem kurzen
Loch erholen und
lässt mit dem
eingängigen
'Billed' und dem
PANTERA-Groover
'Dead Story'
wieder die
Stereoanlage
wackeln. Na
also, das nenne
ich mal eine
gute
Rehabilitation,
nachdem DROWN
INC. im
Titelstück, bei
'Until The Light
Ends' und im
ruppigen
Hardcore-Track 'Unwanted'
ja schon
deutlich gezeigt
hatten, wozu sie
so fähig sind
und dass es für
sie ziemlich
leicht umsetzbar
ist, modern und
dennoch
eigenständig zu
musizieren.
Kleine Schwächen
nimmt man da
gerne hin, denn
das Album ist
überwiegend
ziemlich geil
geworden und
sollte die
Fraktion, die
Anfang der
Neunziger den
Modern Thrash
für sich
entdeckt hat, im
Eiltempo
begeistern.
Am Ende gebührt
der Band noch
ein Lob dafür,
den Sound an der
Basis und die
Musik sehr
natürlich
klingen zu
lassen. Daran
kann sich so
manche 'Größe'
in diesem Genre
mal ein Beispiel
nehmen. Wenn
jetzt beim
nächsten Mal
auch noch alle
Stücke gleich
stark sind und
sich die Band
ihre kurzen
Hänger spart,
dann steht uns
hier
wahrscheinlich
schon sehr bald
ein
Killer-Release
ins Haus. Bis
dahin ist "Momentum"
aber immerhin
auch eine
allemal
gelungene
Geschichte mit
einem dick
aufrockenden
Happy-End.
Anspieltipps:
Unwanted, Until
The Light Ends,
Billed
Björn Backes
[26.11.2005]
bei
Metalius.de vom 25.11.05
Diese Platte weckt Erinnerungen: Ich
bin plötzlich wieder 15, frustriert
vom ach so harten Schülerleben,
versuche möglichst cool auszusehen
und scheitere dabei kläglich. Den
Soundtrack zu meiner, sich in ihren
grässlichsten Auswüchsen zeigenden
Pubertät liefern Bands wie Pantera,
Accu§er, Machine Head und die
göttlichen Channel Zero (kennt die
eigentlich noch jemand?) – womit wir
dann auch bei Drown Inc. angelangt
wären, deren Jugend eventuell
ähnlich verlaufen ist; vielleicht
haben sie es aber auch damals schon
geschafft, cool auszusehen… egal.
Jedenfalls legt "Momentum" den
Schluss nahe, dass der im deutschen
Underground nicht mehr unbekannte
Vierer den 90er Groove Thrash (oder
Neo Thrash, wie man es auch zu
nennen pflegte), dem sich auch obige
Kollegen verschrieben hatten,
ebenfalls gerne durch die heimischen
Boxen geblasen hat. Was nicht heißt,
dass die Scheibe altbacken klingt –
dafür sorgt schon allein die
knallige Produktion. Außerdem:
Vielen Traditionsbangern wird die
Chose sowieso mal wieder "zu modern"
sein. Wie auch immer: Neben
genannten Einflüssen finden sich
auch Elemente aus dem Hardcore sowie
dem typischen New Orleans-Sound
(Marke Crowbar/Down – höre: "Godsleep").
Diese verschiedenen Stilelemente
werden durch das wandlungsfähige
Organ von Fronter Patrick jederzeit
gekonnt in Szene gesetzt: Ebenso wie
das vorherrschende Geshoute meistert
er emotionsgeladene, leidend
herausgepowerte Melodielinien im
Phil Anselmo-Stil (als der noch
singen konnte), verdammt herbe
Screams sowie die ab und zu
eingesetzte Alice-In-Chains-Harmonik
einwandfrei. Außerdem klingt er
dabei zu keiner Sekunde "deutsch",
sondern liegt – wie die gesamte Band
– auf einem verdammt hohen
internationalen Niveau. Egal, ob der
straighte, treibende Opener und
Titeltrack, die beiden Refrainwunder
"Beyond Myself" und "Unwanted" oder
die deftige Abschlusskeule "Mindfist"
– die Songs machen durch die Bank
Spaß, begeistern, reißen mit.
Besonders, weil mir erst beim Hören
auffiel, wie sehr ich diesen Sound
eigentlich vermisst habe. Mal
ehrlich: Einem Groove, wie dem des
clever aufgebauten "Dead Story" kann
man sich kaum entziehen; da wippt
der Fuß und nickt der Kopf –
Widerstand zwecklos.
Da das 80er-Revival jetzt auch schon
vor fast zehn Jahren begonnen hat,
wird's eigentlich langsam Zeit für
die Rückkehr der 90er. Einer der
Anführer dieser Bewegung – zu der
ich hiermit feierlich aufrufen
möchte – könnte Drown Inc. heißen.
Lars Schneider
lars.schneider@metalius.de
9 von
10 Punkten
Bewertungsmodell
Zwei
Kurzreviews zur "Momentum" Promo CD sind online. Die
Promo CD enthält nur die Songs
"Momentum" und "Until the light ends".
Das
erste Review und Feature der band gibt es bei "Music.Beat":
...Zunächst
also zu "Momentum", dem Titeltrack. Die Gitarre
heult auf, akzentuiert von einem simplen Hit, dann
schneidet sich ein mörderischer Basslauf ins Fleisch.
Kurzes Wechselspiel, dann wird originell eingezählt - one,
two, three, two. Davon darf man sich nicht zu lange
verwirren lassen, denn so gleich bricht über einem die Hölle
los. Fetter Drum-Sound, der gemeinsam mit dem
angesprochenen Basslauf Wunder wirkt, fette
Gitarrenbreitseiten - die Nackenwirbel werden sauber
durchgeschüttelt. Patrick Blättermann verfügt über ein
sehr interessantes Organ, sehr tief, aber mit einem
gewissen Tembre in der Stimme, das entfernt an die
Stoner-Fraktion erinnert. Nach einem schweren Verse, einer
energischen Bridge und kurzem Stakkato-Bang-Part, geht es
in einen martialischen Refrain, man fühlt sich, als ob
Hatebreed gegen Machine Head antreten - dieser Kampf vor
einem in den Boxen - kurzweilige drei Minuten mit
inkludiertem Genickschaden....weiter
Das
zweite Review gibt es bei "Drone evil":
Na
was kommt mir denn da ins Haus geflattert? Eine Promo der,
Anfang 2005 erscheinenden, Scheibe von Drown Inc.!
“Momentum“ wird das Teil heißen, wovon hier nun der
Titeltrack “Momentum“ und “Until The Light Ends“
zur Bewertung anstehen. Mit genanntem Titeltrack merkt man
den vier Düsseldorfern direkt eine gewisse Neigung zu
Pantera oder auch Sepultura, zu Chaos A.D. Zeiten an.
Drown Inc. gehen mit massig Energie zu Werke und haben
dabei, ohne Zweifel, einen absolut fetten Sound! Ohne viel
Schnick Schnack und Schnörkeleien knallt “Momentum“
aus den Lautsprechern, so dass man kein andere Chance hat
als mitzunicken. Bei “Until The Light Ends“ sieht es
zu Beginn schon etwas anders aus, denn zunächst versucht
man, mit etwas ruhigeren Songpassagen, Spannung
aufzubauen. Mit knackig-direktem Sound wird dieser
Spannungsbogen wieder gnadenlos entlastet, wie man es von
dem ein oder anderem Machine Head Song kennen dürfte.
Wenn diese beiden Songs also repräsentativ für das
kommende Debüt sind dann steht Drown Inc. und vor allem
uns noch einiges bevor. Zieht Euch warm an! 8 v. 10
Punkten (by Rühl2.0)...mehr
|