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"Momentum" Press

Die ersten reviews zu "Momentum" sind online.

Im Metalhammer (Print, Januar 2006) vom 17.12.2006

Diese hoffnungsvolle deutsche Band, die in dieser Besetzung seit 2002 zusammen spielt, legt mit MONUMENTUM ein absolut ansprechendes Debüt vor. Während der eröffnende Titel-Track in bester Machine Head-Manier abgeht, zeigt Sänger Patrick Blättermann gleich im folgenden ‚Until The Light Ends’ seine melodische Seite und überrascht mit großer Bandbreite. Zwischen extremen Shouts, die irgendwo zwischen Machine Head, Sepultura und Exhorder liegen, und Gesang mit starkem Alice In Chains-Einschlag ist alles dabei. Respekt. Im weiteren Verlauf des Albums feuert das Quartett fette Riffs, Doublebass-Attacken und coole Grooves aus der Box. Ein wenig gehen Drown Inc. Über die volle Distanz noch die zündenden Ideen aus, die dafür sorgen könnten, dass mehr Songs im Ohr bleiben, aber grundsätzlich ist die eine ansprechende erste Hörprobe, die neugierig macht, wie sich diese Band entwickeln wird.

Christian Kruse, 5/7 Punkte

Soundcheck Platz 11

Tom Angelripper von Sodom äußert sich im Metalhammer über Drown Incorporated:
„Schönes Brett, druckvolle, klare Produktion, ein echter Nackenbrecher"

 

Im RockHard (Print, Heftnummer 224, Januar 2006) vom 17.12.2005

Modern-Trash mit Hardcore-Kante und Grunge Einflüssen aus Düsseldorf. Geprägt wird die groovebetonte Mucke nicht zuletzt von Fronter Patrick Blättermann, dessen Stärken vor allem bei melodischen Gesangslinien zum Tragen kommen. Dann klingt es in den besten Momenten wie eine Mischung aus Phil Anselmo und Layne Staley. Überhaupt überzeugen DROWN INC. Immer dann, wenn – wie in ‚Until The Light Ends’, ‚Godsleep’ oder ‚Dead Story’ – Aggression und Melancholie aufeinander treffen und die Einflüsse von Pantera und/oder Machine Head auf der einen und Alice In Chains auf der anderen Seite zu sehr emotionalen Songs verschmelzen. Geht es dagegen – wie in ‚Unwanted’ oder  ‚Anti Love’ – vorzugsweise straight bzw. Trash- und Hardcorelastig zur Sache, klingt das Ergebnis doch noch eher austauschbar. Die guten Songs überwiegen aber eindeutig.

Andreas Stappert………………………………………………………………………...7/10

Richterskala: Platz 36, 6,2 Punkte

 

Legacy (Print, Heftnummer 40, 06/2005, Dez./Jan.) vom 27.01.2006

Das Düsseldorfer Quartett DROWN INCORPORATED legt mit „Momentum“ seinen Debüt Longplayer vor, der ganz gut angeht. Von Beginn an positioniert sich die Band zwischen Acts wie Pantera, Machine Head, Sepultura („Chaos A.D.“-Phase), Konkhra und vielleicht Grope. Einerseits gibt’s demnach spröde, harte Trashklänge, doch andererseits auch schwer groovende Midtempo-Parts, die unweigerlich zum Bangen einladen. Diese Zweigleisigkeit sthet „Momentum“ gut zu Gesicht, denn dadurch entseht zunächst ein variables, unterhaltsames Album.Das volle, kehlige Shouting von Sänger Patrick stützt recht überzeugend den etwas ausladenden Stil der Düsseldorfer, die sich jederzeit heavy und als ‚gestandene Metaller’ präsentieren. Über die volle Spielzeit von 43 Minuten hinweg wirkt sein Einsatz jedoch etwas zu eindimensional und gleichförmig. Und auch die Fähigkeiten der Musiker im Bereich des Songwritings sind begrenzt, denn spätestens nach der Hälfte der elf Tracks beginnen DROWN INC. sich merklich zu wiederholen. Mittels der Integration gewisser Grunge-Passagen (Alice in Chains, Soundgarden) versucht die Gruppe zwar für Variation zu sorgen und ihren Stücken einen anderen Charakter zu verleihen, jedoch fruchtet dieses Bemühen kaum. Immerhin ist „Momentum“ zu attestieren, dass es sein massives Heavy-Niveau von Beginn bis Ende hält und eine homogene Einheit bildet. DROWN INC. können letztlich ein solides Debüt verbuchen, auf dem sich aufbauen lässt. (AK)

8 Punkte

Prüfstand: Platz 50

 

Heavy (Print, Heftnummer 88, Februar 2006) vom 27.01.2006

Nu- oder Groove Metal, egal wie man den Stil von DROWN INCORPORATED bezeichnen mag, er ist eindeutig nichts für Traditionalisten. Der Düsseldorfer Vierer macht seine Sache so gesehen nicht mal schlecht. Mit markanten Riffs und Hüpfgrooves zockt man sich ins Metalgehör, allerdings weiß man schon nach dem dritten, vierten Song wie die Band agiert. Nichts Überraschendes, alles bewegt sich in den Vorgaben dieses Genres. Wuchtige Riffs, dumpfer Growl-Gesang und wütende Doublebassattacken prägen das Bild des Elftrackers, dessen Schwachpunkt, was nach mehreren Durchgängen deutlich wird, der Gesang ist. Bis zum fünften Track wirkt das Material zudem etwas sperrig, erst ab ‚Beyond Myself’ wirken die Songs ausgereifter, flüssiger. Gerade ‚Take What’s Left’ oder das PANTERA-ähnliche ‚Mindfist’ wissen zu überzeugen. Der Rest ist hörbar, aber nicht beeindruckend. Ein eher fades Scheibchen.

Jürgen Tschammler (6 Punkte)

Redaktions-Check: Platz 36
 

 

Bei Outlawtorn.at vom 15.01.2006

Let freedom reign with a shotgun blast


Angekündigt hat es sich schon lange, doch jetzt liegt es endlich vor, das Debütalbum von Drown Inc. "Momentum" heißt das gute Teil, und eröffnet als erster Release das neue Jahr. Das Quartett aus dem Pott ist keine unbekannte Größe, schließlich haben sie schon zahlreiche Contests gewonnen, Internet-Charts diktiert und zahlreiche bekannte Bands als Supportact begleitet. Nun also das Debüt über TTS.
Nach kurzem Sample-Wirrwarr legt der Titeltrack brutal los, und lässt die Konkurrenz Staub schlucken. Besonders bemerkenswert sind die Vocals, bei denen ein True-Sänger durch ein Tribal-Meer durchzukommen versucht. Appropos, vor allem der Refrain klingt nach feinstem Sepultura/Ektomorf-Material. Auf dieses wilde Statements folgt das trashigere "Until The Light Ends", zu dem es auch ein Video gibt. Passend dazu gibt es vermehrt melodische, hymnische Passagen, die in "Anti Love" sinisterem Flüstern weichen. Überhaupt wird hier ein unheimlich dichter Wall fabriziert, der einen Toxic Waltz vergessen machen kann. Die Liebe zu Machine Head wird immer wieder deutlich, so auch in "Unwanted", das auch wieder Sepultura-Riffs aufweist. Gerade diese Mischung aus Trash, Tribal und Riffwall (Pantera, anybody?) macht dieses Album so spannend.
"Beyond Myself" brennt lange nach, weil es nicht direkt in die Offensive geht, sondern im Midtempo-Bereich für Spannung sorgt, und sich mit zunehmender Intensität durch die Boxen wälzt. Mit über sechs Minuten ist "Godsleep" der verhältnismäßig epische Beitrag auf "Momentum". Geschickt wird zwischen melodischen und angriffslustigen Parts hin- und hergesprungen, um immer wieder von Neuem Höhepunkte zu setzen. Dann aber gleich wieder die Muskeln spielen lassen, mehr oder weniger. "Billed" mischt auch vermehrt Harmonien in den Klangpotpourri, und kracht damit recht amtlich. Das gilt auch für "Take What's Left", das erst im Refrain so richtg durchstartet, dann aber keine Gefangenen nimmt.
Richtig schön heftig präsentiert "Dead Story", das gleichzeitig noch einen ganz ungewöhnlichen Part beinhaltet. In eben jenem sorgen klare Vocals für ein wenig Gothic-Atmosphäre, bis dann ein mörderisches Solo das Bang-Gen mobilisiert. Fast schon Rock 'N' Roll-artig ist "Sad Sky", das sich als wahres Groove-Monster erweist. Und wenn man es am wenigsten erwartet, wird das Tempo rausgenommen, und eine eingängige Passage umschmeichelt einen. Zum Abschluss wird es mit "Mindfist" noch einmal schnell und heftig, regelrecht unnachgiebig zum Abschluss. Bis zum Ende werden hier die Nackenwirbel torpediert.
"Momentum" schafft das, woran so viele Newcomer-Bands im Metal-Bereich scheitern. Trotz zahlreicher Referenzen bekannter Bands, Machine Head, Pantera und Sepultura sind nur einige wenige davon, entsteht eine gewissige Eigenständigkeit, die neben all den angenehmen Referenzen für Spannung sorgt. Das Niveau bleibt über die gesamten 43 Minuten ansehnlich hoch, und unterstreichen die Vorschusslorbeeren, die Drown Inc. erhalten haben. Es wäre verhext, wenn diese Jungs am W:O:A die Meute nicht mobilisieren könnten.

 

Bei Metal-Inside.de vom 21.01.2006

Zu DROWN INC. fiel mir beim besten Willen keine gescheite Einleitung ein, also nehmen wir die nackten Fakten: aus Düsseldorf stammend, seit 2002 zusammen aktiv und jetzt „Momentum“ veröffentlicht. Elf Tracks modernen Thrash Metals, der sich um Vergleiche mit MACHINE HEAD und SEPULTURA nicht drücken kann. Besonders markant ist Sänger Patrick, der für mich die MACHINE HEAD-Vergleiche allein rechtfertigen würde, auch wenn er einen Nuance rauher klingt als Rob Flynn. Richtig gut klingt es, wenn Patrick sich in cleanen Parts versucht („Billed“), das sollten DROWN INC. auf jeden Fall häufiger einsetzen. Aber auch bei den aggressiven Parts kann er, wie auch der Rest der Band, voll überzeugen. Die Songs gehen gut ins Blut, gleichzeitig aber nicht so gut ins Ohr. Soll heißen: richtige Hits haben DROWN INC. noch nicht, aber die werden kommen, wenn die Düsseldorfer auf dem Nivau von „Momentum“ aufbauen. Bis dahin kann man die abwechslungsreichen Neo Thrash-Attacken auf sich wirken lassen und sich zum Kauf einer ziemlich guten deutschen Paltte gratulieren. (lh)

 

 

Bei Metalnews.de vom 04.01.2006

Mit Drown Inc. beschert uns das junge Jahr 2006 gleich eine ganz große Überraschung: aus NRWs schöner Landeshauptstadt Düsseldorf planiert uns der Vierer ein Debutalbum in die Gehörschleife, das stilistisch weder rein im Neo-Thrash, noch im Modern Metal oder gar im Core anzusiedeln ist, sehr erfrischendend und eigenständig zwischen allen genannten Genregrenzen seine eigene kleine Nische gefunden hat und dennoch deutlich die ganz Großen des Geschäfts hochleben lässt.

Dass Drown Inc. in ihrer Jugend sehr aufmerksam Machine Head und Pantera gehört haben, hätte dabei im Handzettel gar nicht extra erwähnt werden müssen, denn dies wird über die gesamten 43 Minuten nur allzu deutlich. Ultrafette Gitarrenriffs, ein Groove, der einem die Plomben selbst aus dem stärksten Gebiss zieht, gefühlsbetonte Passagen und sehr atmosphärische Breaks bestimmen das Gesamtbild, in welchem vor allem Frontmann Patrick mit seiner unglaublich variablen Stimme eine Schlüsselposition einnimmt. So singt, spricht, brüllt, schreit und faucht er seine Lyrics in einer derartigen Glaubwürdigkeit zwischen Hass, Aggression und Nachdenklichkeit heraus, die selbst ein Rob Flynn nicht mehr sehr viel besser hinbekommen hätte. Trotzdem klingen Drown Inc. nicht im Geringsten wie ein billiger Abklatsch, sondern bereichern das Songwriting ihrer Vorbilder noch um diverse neumetallische (um die Bezeichnung Nu Metal zu vermeiden, mit der man der Band definitiv Unrecht tun würde) Soundspielereien und teils sogar hardcorige Ausbrüche. Besonders erwähnt seien dabei vor allem der Track „Take What's Left“, welcher alle Stärken der Band stimmlich sowie dramaturgisch vereint, das abwechslungsreiche Riff-Brecheisen „Dead Story“, die rhythmisch an Dave Lombardos Grip Inc. erinnernden Groovemonster „Until The Light Ends” und „Billed”, sowie die Hardcore-Prügelorgie „Unwanted“, die praktisch nach Pogo schreit wie ein gewisser Olli K., wenn seine Abwehr wieder Mist gebaut hat.
Natürlich ist auch nicht alles Gold, was glänzt, und so hätte man sich eher weniger interessante Nummern wie „Anti Love“ und die beiden Lowtempo-Stücke „Beyond Myself“ und „Godsleep“ auch sparen können. Doch bleiben unterm Strich acht überwiegend sehr geile Nummern über, die das Blut eines jeden Neo-Thrashers deftig in Wallung bringen sollten.

Drown Inc. arrangieren grooveorientiert, abwechslungsreich und mit der richtigen Mischung zwischen Aggression und Emotion, basierend auf treibenden Rhythmen und fettesten Riffwänden. Die Essenz ist eine Verschmelzung zwischen dem frühen Modern Thrash der beginnenden 90er und sehr neuzeitlichen Elementen des Heavy Metals, was sicher einigen Traditionalisten am Ende wieder zu modern sein wird – doch würden diese sicher in ihre Nieten beissen wenn sie wüssten, was sie verpassen. Fette 5,5 Punkte für ein fettes Album!


sherry

 

Bei Necroweb.de vom 02.01.2006

Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, in denen Bands wie Pantera und Machine Head die harte Musikwelt beherrscht haben? Die Musik von Drown Inc. weist genau die Attribute auf, die uns an Crossover / Hardcore Bands wie den oben genannten so gut gefallen: treibende Beats, groovige Gitarren und Vocals, die sowohl aggressiv als auch eingängig klingen. Musik, die aus voller Überzeugung und aus tiefstem Herzen gespielt wird. Drown Inc. sind mit Grössen wie Pantera und Machine Head aufgewachsen. Diese Bands, und neuere wie Disturbed, haben den Sound von Drown Inc. beeinflusst.
Ende 2002 vom Label TTS Media unter Vertrag genommen, veröffentlichen die Jungs nun mit "Momentum" ihr Debüt. Zeitgleich mit dem Album wird auch ein Videoclip zum Song "Until The Lights Ends" erscheinen. Drown Inc. sehen sich klar als Liveband, und versuchen live ihre Musik mit maximaler Intensität zu präsentieren.
Diese Intensität überträgt sich schon beim Durchhören der CD auf den Hörer. Alle Songs sind im Midtempo gehalten und verfügen über eine gehörige Portion Aggressivität. Schnellere Parts dürfen natürlich auch nicht fehlen. Die perfekte Mischung zwischen Midtempo und schnellen Parts zeigt uns der Song "Unwanted". Hier werden wir auch Zeuge von Growls, die mit beinahe balladesken Einschüben gepaart sind.
Drown Inc. klingen zwar modern, heben sich aber glücklicherweise vom Brei der immer neu aus dem Boden spriessenden Nu-Metal-Bands ab, und lassen alte Crossover / Hardcore Zeiten aufleben. Mit "Momentum" haben die Jungs ein Album geschaffen, welches Freunde des Crossovers / Hardcores mehr als begeistern dürfte.

Anspieltipps: Unwanted, Godsleep

 

Bei Amboss-Mag.de vom 23.12.2005

Laut Info sind die Jungs aufgewachsen mit Bands wie Machine Head, Alice in Chains, Pantera, Sepultura und Disturbed. Und genau das bekommt man auf dieser Scheibe, lecker zubereitet, auch serviert. Die sehr gut produzierten Songs knallen wirklich wie ein Cocktail aus Pantera und Machine Head aus den Boxen. In den ruhigeren Phasen kommen die Alternative-Einflüsse ebenfalls deutlich zum Tragen. Es wechseln sich krachige Nackenbrecher mit ruhigeren, intensiven Stücken ab und sorgen somit für eine gelungene Mischung. Knallersong der CD ist für mich "Unwanted": startet punkig, groovt dann wie Sau und der melodiöse Refrain ist ein Volltreffer. Affengeil. Der Sänger klingt wie Phil Anselmo und Robert Flynn in einer Person und macht seine Sache extrem gut und die restliche Band versteht ihr Handwerk ebenfalls einwandfrei. Eine feine Scheibe, mit der man sich ruhig beschäftigen sollte. Auf der Webseite www.drowninc.de kann man in zwei Songs reinhören. (chris)

 

Bei Dronevil.de vom 23.12.2005

Mit der 2Track Promo CD wurde Momentum bereits für Anfang 2005 angekündigt. Nun ist das Jahr bald rum und die CD ist endlich fertig. Am 2. Januar steht das lang erwartete Teil in den Läden. Stellt sich nur die Frage wie lange, denn ein solch energiegeladenes Teil dürfte weggehen, wie die berühmten warmen Semmel. Drown Inc. bringen die Sache direkt auf dem Punkt und agieren sehr brachial. Was aus den zwei Songs der Promo schon zu erwarten war ist in Erfüllung gegangen. Die Mischung aus Pantera, Sepultura und Machine Head hat durchaus ihre Reize. Gerade wo man mit ansehen muss, dass genannten Bands nichts nennenswertes mehr auf die Beine stellen (Ruhe in Frieden Dimebag) kommt
“Momentum“ gerade recht um mal gehörig arschzutreten. Die Songs sind durchweg auf einem Level und kommen äußerst pur und ehrlich rüber. Auch wenn man stilistisch keine neuen Pfade betritt, so ist es doch bemerkenswert was Drown Inc. aus der ganzen Sache machen und dabei nicht als überflüssige Kopie wirken. Neben dem äußerst fettem Groove und der dynamischen Gitarrenarbeit gibt auch Sänger Patrik Blättermann eine sehr variable Vorstellung zum Besten. Die Band scheint nicht nur darauf bedacht zu sein das Aggressionslevel auf Biegen und Brechen hoch zu halten, sondern bietet dem Hörer mit cleanen Vocals, ruhigeren Passagen und netten Bassbreaks immer wieder interessante Kontraste. Es macht einfach Spass der Scheibe zuzuhören und sich mitreißen zu lassen. Wer sich “Momentum“ entgehen lässt ist selber Schuld. Vor Allem Fans der genannten Bands können hier bedenkenlos zugreifen. Bleibt nur zu hoffen, dass Drown Inc. bald ausgiebig auf Tour gehen. 8,5 von 10 Punkten (Rühl2.0)

 

Bei Bright Eyes.de vom 19.12.2005


Unsere Freunde aus Düsseldorf haben nach mehreren in Eigenregie veröffentlichten EPs und Mini-Scheiben (immerhin 4 wurden bei uns schon besprochen), endlich einen Labeldeal am Start, der nun auch eine Longplay-Scheibe ermöglicht. Wünschen wir, dass die Firma die Groove-Maschine auch entsprechend vermarkten kann! DROWN INC. (früher firmierten die Jungs unter DROWN, benannten sich wegen einer Ami-Band aber um) bieten das, was wir von ihnen kennen – Groove-orientierten, rifflastigen modernen Metal, der weder Hardcore, noch Metalcore oder reinrassiger Metal ist, sondern sich frech zwischen allen Stilrichtungen durchmogelt. Nummern wie der Opener „Monumentum“ oder der Rauswerfer „Mindfist“ (war auch schon auf der „The Scare Behind“-EP vertreten) klingen zwar sehr stark nach Prong, Groove-Monster wie „Until The Light Ends“ oder „Take What’s Left“ versuchen sich aber von den üblichen Schemata zu lösen. DROWN INC. hauen aber nicht nur auf die Glocke wie Machine Head – an die man ab und zu auch erinnert – sondern werken auch mit Laut-Leise-Dynamics wie in „Beyond Myself“ oder addieren auch mal einen latent Isis-lastigen Part bzw. atmosphärische Breaks. Der Sänger Patrick darf mit seiner variablen Stimme durchaus als Aktivposten gewertet werden, der die Band nach vorne bringen dürfte. Auch wenn ich einen absoluten Überflieger für die Ewigkeit vermisse, so sind DROWN INC. eine Truppe mit Potenzial und Perspektive, die sich für Fans von Prong, Machine Head oder auch Godsmack anbieten sollte, zumal die Jungs auch live abräumen. Besucht auch www.drowninc.de.


10 von 13 Augen
Oliver Vollmer
 

Bei LauT.de vom 16.12.2005

So langsam wurde es Zeit, dass einem Label auffällt, was da im deutschen Underground vor sich hin brodelt. Drown Inc. sind schon seit Mitte der 90er unterwegs und haben - in unterschiedlichen Besetzungen - einige gute Demos auf den Markt gebracht.

Zuletzt ist mir die Band im Rahmen der "First Impact"-Scheibe untergekommen, auf der sie mit zwei Songs vertreten sind. "Sad Sky" hat es auch auf das Debüt geschafft und fügt sich in das starke Material bestens ein. Doch fangen wir vorne an. Da hämmern uns die Jungs direkt den Titeltrack um die Ohren. Shouter Patrick scheint sich sehr an Phil Anselmo zu orientieren, doch musikalisch ist der Vergleich mit Godsmack und ihrem Power Rock passender.

Der mehrstimmige Gesang in "Until The Light Ends" geht ein wenig in die Alice In Chains-Ecke und zeig, wie variabel Drown Inc. zur Sache gehen können. Patrick macht aber nicht nur dem ehemaligen Pantera-Shouter Konkurrenz, sondern schreit auch ähnlich sick wie Disbeliefs Jagger. Während "Anti Love" ähnlich wie "Take What's Left" eine Spur zu sehr nach Nu Metal klingt, könnte "Unwanted" fast schon aus der Feder von Robb Flynn stammen und geht mächtig ab. Vor allem im Chorus, wenn Patrick etwas melodischer zu Werke geht, erinnert die Nummer an alte Machine Head-Stücke.

"Beyond Myself" setzt - ganz in Stile der letzten Disbelief - auf offene Akkorde und simple, fast schon eintönige Riffs. Das ist sicher nicht der beste Track das Albums, aber auch kein Totalausfall. "Godsleep" baut einmal mehr auf mehrstimmigen Gesang und kommt fast an die Atmosphäre von Alice In Chains heran, wobei auch leichte Crowbar-Vibes spürbar sind. Mit "Billed" und dem bereits erwähnten "Sad Sky" kommen noch einmal zwei richtige Kraftpakete zum Vorschein. "Dead Story" ist auch nicht ohne und lässt immer wieder ein paar Melodien aufblitzen, die dem Quartett gut zu Gesicht stehen.

"Mindfist" bildet einen würdigen Abschluss für ein wahrlich starkes Debüt Album. Ich bin gespannt, ob die Düsseldorfer nicht nächstes Jahr auch auf dem ein oder anderen Festival auftauchen.

 

Bei Metal-Shock.de vom 15.12.2005

Die Düsseldorfer Combo Drown Inc. sind im Underground schon lange nicht mehr ganz unbekannt. Auch wenn die Band in den letzten Jahren immer schwer mit dem Line-Up zu kämpfen hatte, sind sie ihrem groovigen harten Sound treu geblieben. Nach zahlreichen Demos haben es die Urgründer Michael Rutta - Drums und Thomas Presch - Bass geschafft bei TTS Media Music ein festes Label im Rücken zu haben. Drown Inc. sind mit Bands wie Machine Head, Alice in Chains, Sepultura, Pantera und Disturbed aufgewachsen. Wenn ihr all diese Bands in einen Mixer gebt und das ganze ne Minute rührt und gut 5 Minuten ziehen lasst - kann man sich vielleicht ungefähr vorstellen welchen harten Soundcharakter Drown Inc. mit ihrem Debütalbum "Momentum" vorzuweisen haben. Drown Inc. kann man nicht direkt beschreiben – es ist keine Schuppladen Band. Sie spielen ihren eigenes Ding - mit dem Opener "Momentum" fangen direkt die Nackenmuskel an zu Zucken und die Füße im gleichen Takt an zu wippen. Mit Songs wie "Until the Light Ends" oder "Godsleep" geht es etwas ruhiger zu. So oft wie ich das Album auch schon gehört habe, weißt für mich persönlich "Momentum" keinen Ausfall vor. Man kann diesem Debütalbum einfach nicht widerstehen - oder besagt gesagt nur "Gratulieren". Die Düsseldorfer beweisen ein beachtliches technisches und musikalisches Niveau und brauchen sich vor großen Bands oder Bühnen nicht verstecken. Eine Träne im Auge habe ich allerdings, dass Oliver Albrecht - Vocals im Jahre 2000 wegen einem schweren Verkehrsunfall ums leben kam. Oliver Albrecht war ein erstklassiger Shouter mit harten Vocals wo jetzt Shouter Patrick Blättermann im nicht ganz das Wasser reichen kann. Oliver Albrecht wird für alle Fans wie Bon Scott oder Cliff Burton einfach unvergessen bleiben. Auf der Bandhomepage gibt es sehr viele Infos über die Band, sowie kostenlose Samples zum reinhören.

Bewertung: 5 von 6 Punkte

Bei Evilized.de vom 13.12.2005

Drown Inc. steht für eine recht frische Mischung aus modernem Metal und Thrash. Die Band fährt eine starke Retroschiene in Richtung alte Machine Head, alte Sepultura und Konsorten. Die Kompositionen sind primär auf Groove abgestimmt, werden aber durch ruhigere Parts und gelegentliche Ausbrüche, gelungen aufgewertet. Akzente setzt die Band weniger musikalisch, sondern eher durch die unglaubliche Ausdruckskraft des Sängers Patrick. Der erinnert mich abwechselnd an Pantera, Crowbar, Sepultura/Soulfly und noch diverse andere sehr charismatische Vokalkünstler und steht denen in wirklich Nichts nach.

Der einzige Wehmutstropfen für mich ist, dass die Songs von der instrumentalen Seite, leider etwas zu unspektakulär sind. Hier wird auf treibenden Groove und soliden banggerechten Rhythmus gesetzt. Im ersten Moment wird der Hörer sowieso von der soliden Stimmleistung in Beschlag genommen und hört nichts anderes. Aber nach dem einen oder anderem Hördurchgang entpuppen sich die Kompositionen als sehr solide Kost. Leider aber auch nicht mehr als das. Die Riffs sind meist gesichtslos, unspannend und plätschern ohne Haltepunkte im Kopf durch. Was letztendlich bleibt, ist eine starke CD, die aber nur erahnen lässt, was die Band leisten könnte. Ich gehe nicht davon aus, dass die Jungs ihr Potential hinreichend ausgeschöpft haben und würde mich freuen, wenn auf der nächsten CD noch etwas härter an den Songs gefeilt würde. Im Moment lebt die Langrille wirklich eher vom Gesang und vom Groove, nicht von starken Riffs oder Arrangements. Zum Reinhören empfehle ich „Unwanted“ oder „Godsleep“.

Bewertung: 7 von 10 Punkte

 

Bei Metalglory.de vom 06.12.05

Bei Einfuhr dieser Scheibe fühlt man sich zwangsläufig für ca. 10 Jahre in eine Zeit zurück versetzt, in der Bands wie ALICE IN CHAINS, CROWBAR, DOWN und PANTERA große Erfolge feierten. Ausgestattet mit einem Sänger, dessen Stimme der von Phil Anselmo recht ähnlich ist, fahren DROWN INC. eher selten ein PANTERA-mäßiges Nu-Thrash-Brett auf. Vielmehr hält sich ein Großteil des Materials im Midtempobereich und weiß vorwiegend mit Groove, Atmosphäre und Rhythmus zu gefallen. Die nur partiell auftretenden Wutausbrüche kommen folglich sehr kraftvoll und können dadurch ihre volle Wirkung entfalten.
Auch haben DROWN INC. den Nu-Metal noch ziemlich aufmerksam verfolgt. So wird das Material zeitweise mit Sounds der Marke GODSMACK, SEVENDUST oder SOULFLY aufgepeppt. Trotz Assoziationsflut muss man aber deutlich sagen, dass die Scheibe sehr professionell klingt. Man merkt der Band einfach an, wie viel Schweiß und Herzblut bereits in selbige geflossen ist. Leider schaffen es DROWN INC. nur mit drei der elf vertretenen Songs bei mir ein wohliges Gefühl in der Magengegend zu erzeugen. Womit wir bei den Anspieltipps wären: Das mit einem schönen, melancholischen Refrain ausgestattete „Unwanted“, das schleppende, southern-rockige „Godsleep“ und das durch die tiefe Stimme von Sänger Patrick manchmal an Pete Steele erinnernde „Dead Story“ sind für mich die Highlights der Platte.

 
6.0 Punkte (Überdurchschnittlich) von Schneider

 

Bei Powermetal.de vom 26.11.05

DROWN INC. haben in der Vergangenheit anscheinend sehr oft MACHINE HEAD und PANTERA gehört und auch ab und zu die Fühler in Richtung Hardcore ausgestreckt. Denn eine genaue Mischung aus den beiden Modern-Thrash-Größen und dem klassischen Sound aus Boston ist auf dem neuen Album "Momentum" herausgekommen, wobei ich zudem noch den Namen CORROSION OF CONFORMITY ins Rennen schicken will, denn wegen der sehr rockig eingestellten Gitarren erinnern DROWN INC. auch manchmal an Pepper Keenan und seine Mannen.

Das Ergebnis klingt allerdings sehr rau und hat gerade mit den modernen Produktionen von MACHINE HEAD nicht sonderlich viel am Hut. Trotz fetter Riffwand und monströsen Grooves hat man sich diesbezüglich stark zurückgehalten und die dreckige Underground-Attitüde beibehalten, was sich schließlich auch als richtig herausstellt, denn so kann die Band sofort beweisen, dass sie keine Effekte nötig hat, um diesen Soundwall zu kreieren.

In Sachen Songwriting sieht es indes nicht immer ganz so rosig aus, denn irgendwo in der Mitte von "Monumentum" gehen der Band die zündenden Ideen aus. FEAR FACTORY-Stampfgitarren in 'Godsleep' und unspektakuläre Riffs in 'Beyond Myself' nehmen zwischenzeitlich die Luft raus und stoppen die anfängliche Euphorie kurzzeitig. Doch schneller als befürchtet kann sich die Band wieder von diesem kurzen Loch erholen und lässt mit dem eingängigen 'Billed' und dem PANTERA-Groover 'Dead Story' wieder die Stereoanlage wackeln. Na also, das nenne ich mal eine gute Rehabilitation, nachdem DROWN INC. im Titelstück, bei 'Until The Light Ends' und im ruppigen Hardcore-Track 'Unwanted' ja schon deutlich gezeigt hatten, wozu sie so fähig sind und dass es für sie ziemlich leicht umsetzbar ist, modern und dennoch eigenständig zu musizieren. Kleine Schwächen nimmt man da gerne hin, denn das Album ist überwiegend ziemlich geil geworden und sollte die Fraktion, die Anfang der Neunziger den Modern Thrash für sich entdeckt hat, im Eiltempo begeistern.

Am Ende gebührt der Band noch ein Lob dafür, den Sound an der Basis und die Musik sehr natürlich klingen zu lassen. Daran kann sich so manche 'Größe' in diesem Genre mal ein Beispiel nehmen. Wenn jetzt beim nächsten Mal auch noch alle Stücke gleich stark sind und sich die Band ihre kurzen Hänger spart, dann steht uns hier wahrscheinlich schon sehr bald ein Killer-Release ins Haus. Bis dahin ist "Momentum" aber immerhin auch eine allemal gelungene Geschichte mit einem dick aufrockenden Happy-End.

Anspieltipps: Unwanted, Until The Light Ends, Billed

Björn Backes [26.11.2005]

 

bei Metalius.de vom 25.11.05

Diese Platte weckt Erinnerungen: Ich bin plötzlich wieder 15, frustriert vom ach so harten Schülerleben, versuche möglichst cool auszusehen und scheitere dabei kläglich. Den Soundtrack zu meiner, sich in ihren grässlichsten Auswüchsen zeigenden Pubertät liefern Bands wie Pantera, Accu§er, Machine Head und die göttlichen Channel Zero (kennt die eigentlich noch jemand?) – womit wir dann auch bei Drown Inc. angelangt wären, deren Jugend eventuell ähnlich verlaufen ist; vielleicht haben sie es aber auch damals schon geschafft, cool auszusehen… egal.

Jedenfalls legt "Momentum" den Schluss nahe, dass der im deutschen Underground nicht mehr unbekannte Vierer den 90er Groove Thrash (oder Neo Thrash, wie man es auch zu nennen pflegte), dem sich auch obige Kollegen verschrieben hatten, ebenfalls gerne durch die heimischen Boxen geblasen hat. Was nicht heißt, dass die Scheibe altbacken klingt – dafür sorgt schon allein die knallige Produktion. Außerdem: Vielen Traditionsbangern wird die Chose sowieso mal wieder "zu modern" sein. Wie auch immer: Neben genannten Einflüssen finden sich auch Elemente aus dem Hardcore sowie dem typischen New Orleans-Sound (Marke Crowbar/Down – höre: "Godsleep"). Diese verschiedenen Stilelemente werden durch das wandlungsfähige Organ von Fronter Patrick jederzeit gekonnt in Szene gesetzt: Ebenso wie das vorherrschende Geshoute meistert er emotionsgeladene, leidend herausgepowerte Melodielinien im Phil Anselmo-Stil (als der noch singen konnte), verdammt herbe Screams sowie die ab und zu eingesetzte Alice-In-Chains-Harmonik einwandfrei. Außerdem klingt er dabei zu keiner Sekunde "deutsch", sondern liegt – wie die gesamte Band – auf einem verdammt hohen internationalen Niveau. Egal, ob der straighte, treibende Opener und Titeltrack, die beiden Refrainwunder "Beyond Myself" und "Unwanted" oder die deftige Abschlusskeule "Mindfist" – die Songs machen durch die Bank Spaß, begeistern, reißen mit. Besonders, weil mir erst beim Hören auffiel, wie sehr ich diesen Sound eigentlich vermisst habe. Mal ehrlich: Einem Groove, wie dem des clever aufgebauten "Dead Story" kann man sich kaum entziehen; da wippt der Fuß und nickt der Kopf – Widerstand zwecklos.

Da das 80er-Revival jetzt auch schon vor fast zehn Jahren begonnen hat, wird's eigentlich langsam Zeit für die Rückkehr der 90er. Einer der Anführer dieser Bewegung – zu der ich hiermit feierlich aufrufen möchte – könnte Drown Inc. heißen.

Lars Schneider
lars.schneider@metalius.de

9 von 10 Punkten
Bewertungsmodell

 

Zwei Kurzreviews zur "Momentum" Promo CD sind online. Die Promo CD enthält nur die Songs 
"Momentum" und "Until the light ends".

Das erste Review und Feature der band gibt es bei "Music.Beat":

...Zunächst also zu "Momentum", dem Titeltrack. Die Gitarre heult auf, akzentuiert von einem simplen Hit, dann schneidet sich ein mörderischer Basslauf ins Fleisch. Kurzes Wechselspiel, dann wird originell eingezählt - one, two, three, two. Davon darf man sich nicht zu lange verwirren lassen, denn so gleich bricht über einem die Hölle los. Fetter Drum-Sound, der gemeinsam mit dem angesprochenen Basslauf Wunder wirkt, fette Gitarrenbreitseiten - die Nackenwirbel werden sauber durchgeschüttelt. Patrick Blättermann verfügt über ein sehr interessantes Organ, sehr tief, aber mit einem gewissen Tembre in der Stimme, das entfernt an die Stoner-Fraktion erinnert. Nach einem schweren Verse, einer energischen Bridge und kurzem Stakkato-Bang-Part, geht es in einen martialischen Refrain, man fühlt sich, als ob Hatebreed gegen Machine Head antreten - dieser Kampf vor einem in den Boxen - kurzweilige drei Minuten mit inkludiertem Genickschaden....weiter

Das zweite Review gibt es bei "Drone evil":

Na was kommt mir denn da ins Haus geflattert? Eine Promo der, Anfang 2005 erscheinenden, Scheibe von Drown Inc.! “Momentum“ wird das Teil heißen, wovon hier nun der Titeltrack “Momentum“ und “Until The Light Ends“ zur Bewertung anstehen. Mit genanntem Titeltrack merkt man den vier Düsseldorfern direkt eine gewisse Neigung zu Pantera oder auch Sepultura, zu Chaos A.D. Zeiten an. Drown Inc. gehen mit massig Energie zu Werke und haben dabei, ohne Zweifel, einen absolut fetten Sound! Ohne viel Schnick Schnack und Schnörkeleien knallt “Momentum“ aus den Lautsprechern, so dass man kein andere Chance hat als mitzunicken. Bei “Until The Light Ends“ sieht es zu Beginn schon etwas anders aus, denn zunächst versucht man, mit etwas ruhigeren Songpassagen, Spannung aufzubauen. Mit knackig-direktem Sound wird dieser Spannungsbogen wieder gnadenlos entlastet, wie man es von dem ein oder anderem Machine Head Song kennen dürfte. Wenn diese beiden Songs also repräsentativ für das kommende Debüt sind dann steht Drown Inc. und vor allem uns noch einiges bevor. Zieht Euch warm an! 8 v. 10 Punkten (by Rühl2.0)...mehr